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Analytisches Denken trifft praktische Anwendung

Wir verbinden fundierte Bewertungsmethoden mit den tatsächlichen Herausforderungen moderner Finanzanalyse.

Seit der Gründung im März 2024 haben wir uns darauf spezialisiert, Finanzanalysten dabei zu unterstützen, Bewertungstechniken zu verstehen, die in der realen Geschäftswelt funktionieren. Unser Ansatz basiert auf jahrelanger Erfahrung in der Unternehmensanalyse und der Überzeugung, dass gute Bewertung mehr ist als Formeln – es geht um das Verständnis von Geschäftsmodellen.

Bewertung aus der Perspektive des Geschäfts

Was macht eine Bewertung wirklich aussagekräftig? Nach unserer Erfahrung ist es die Fähigkeit, hinter den Zahlen die Geschichte eines Unternehmens zu erkennen. Wir zeigen Analysten, wie man DCF-Modelle nicht nur technisch korrekt aufbaut, sondern auch so gestaltet, dass sie die Realität des Geschäfts widerspiegeln.

Bei der Unternehmensbewertung geht es oft um Annahmen – und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Teilnehmer lernen, Annahmen zu hinterfragen und ihre Modelle so zu strukturieren, dass andere sie nachvollziehen können. Das ist besonders wichtig, wenn man Bewertungen in Teamsitzungen verteidigen muss.

Unsere Methodik kombiniert quantitative Analyse mit qualitativen Überlegungen. Denn ein Unternehmen ist mehr als seine Bilanzsumme – es sind die Wettbewerbsvorteile, die Managementqualität und die Marktposition, die den Unterschied machen.

Finanzanalyse-Workshop mit Fokus auf praktische Bewertungsmethoden

Kompetenzbereiche in der Bewertungsanalyse

Unsere Schwerpunkte spiegeln wider, was Finanzanalysten in der Praxis wirklich brauchen – von den Grundlagen bis zu komplexen Bewertungsszenarien.

DCF-Modellierung

Die Discounted-Cash-Flow-Methode bleibt das Herzstück vieler Bewertungen. Wir vermitteln nicht nur die technische Umsetzung, sondern auch das konzeptionelle Verständnis.

  • Aufbau von Free-Cash-Flow-Prognosen
  • WACC-Berechnung und Kapitalstruktur
  • Sensitivitätsanalyse und Szenarioplanung
  • Terminalwert-Annahmen kritisch bewerten

Multiplikatoren-Analyse

Relative Bewertungen sind schnell – aber nur, wenn man weiß, welche Vergleichsunternehmen wirklich passen und wie man Unterschiede berücksichtigt.

  • Peer-Group-Auswahl mit klaren Kriterien
  • EV/EBITDA, P/E und andere Kennzahlen richtig einsetzen
  • Anpassungen für unterschiedliche Wachstumsraten
  • Kombination mit fundamentaler Analyse

Branchenspezifische Ansätze

Ein Technologieunternehmen bewertet man anders als einen Immobilienentwickler. Wir zeigen die Besonderheiten verschiedener Sektoren.

  • SaaS-Metriken und ihre Bedeutung für die Bewertung
  • Immobilienbewertung mit NOI und Cap Rates
  • Finanzinstitute und regulatorische Aspekte
  • Zyklische Branchen und Normalisierung von Ergebnissen

Finanzmodellierung in Excel

Ein gut strukturiertes Modell spart Stunden bei der Analyse und macht Fehler schneller sichtbar. Wir legen Wert auf saubere Architektur.

  • Drei-Statement-Modelle korrekt verknüpfen
  • Fehlerminimierung durch klare Struktur
  • Dynamische Szenarien ohne Makros erstellen
  • Best Practices für Audit Trails

Berichterstattung und Präsentation

Eine Bewertung ist nur so gut wie ihre Kommunikation. Wir vermitteln, wie man komplexe Analysen verständlich darstellt.

  • Investment-Memos strukturiert aufbauen
  • Visualisierung von Bewertungsergebnissen
  • Umgang mit kritischen Fragen in Präsentationen
  • Executive Summaries prägnant formulieren

Qualitative Faktoren

Nicht alles lässt sich in Zahlen fassen. Die Bewertung von Management, Wettbewerbsposition und Geschäftsmodell erfordert analytisches Denken.

  • Competitive Moat Analyse nach Buffett
  • Managementqualität objektiv einschätzen
  • Risikofaktoren systematisch identifizieren
  • ESG-Faktoren in die Bewertung integrieren

Der Weg zur fundierten Bewertungskompetenz

Unsere Lernpfade sind modular aufgebaut und orientieren sich an den tatsächlichen Anforderungen in der Finanzanalyse. Die Kurse starten im September 2026, mit Anmeldemöglichkeiten ab Mai 2026. Jede Phase baut auf der vorherigen auf und vermittelt sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Fertigkeiten.

Phase 1 – Grundlagen

Finanzanalytisches Fundament

Hier beginnen wir mit den Basics: Wie liest man Finanzberichte richtig? Was sagen die Kennzahlen wirklich aus? Wir arbeiten mit echten Geschäftsberichten und lernen, die wichtigen Informationen schnell zu finden.

Bilanzanalyse Cash-Flow-Statement verstehen Rentabilitätskennzahlen Working Capital Management
Phase 2 – Bewertungsmethoden

Kernmethoden der Unternehmensbewertung

Jetzt wird es konkret: DCF-Modelle von Grund auf aufbauen, Multiplikatoren richtig anwenden und verstehen, wann welche Methode sinnvoll ist. Wir üben mit Fallstudien aus verschiedenen Branchen und diskutieren die Stärken und Schwächen jedes Ansatzes.

DCF-Modellierung Comparable Companies Analysis Precedent Transactions WACC-Berechnung Terminalwert-Ansätze
Phase 3 – Praktische Anwendung

Excel-Modellierung und Workflow

Ein sauberes Modell macht den Unterschied zwischen stundenlangem Debugging und effizienter Arbeit. Wir zeigen, wie man Finanzmodelle strukturiert, die andere verstehen und nutzen können. Praktische Sessions mit realen Datensätzen stehen im Mittelpunkt.

Three-Statement-Modelle Szenarioanalyse Fehlerprüfung in Modellen Dashboard-Erstellung Dokumentation
Phase 4 – Spezialisierung

Branchenspezifische Bewertung

Nicht jedes Unternehmen passt ins Standardmodell. Wir behandeln die Besonderheiten verschiedener Sektoren – von Tech-Startups mit negativen Cashflows bis zu kapitalintensiven Industrieunternehmen. Die Teilnehmer wählen ihre Schwerpunkte basierend auf ihren beruflichen Zielen.

SaaS und Tech-Bewertung Immobilienfinanzierung Bankenbewertung Biotech-Analyse M&A-Bewertung
Teilnehmer arbeiten an praktischen Bewertungsmodellen während des Workshops

Praxisnahe Lernmethodik

Unsere Workshops sind anders strukturiert als klassische Vorlesungen. Etwa 60% der Zeit arbeiten Teilnehmer an konkreten Fallstudien – manchmal alleine, oft in kleinen Gruppen. Das funktioniert, weil wir bewusst kleine Kursgrößen halten und auf individuelles Feedback setzen.

Ein typischer Kurstag beginnt mit einem kurzen theoretischen Input zu einem spezifischen Bewertungsaspekt. Dann geht es direkt in die praktische Arbeit. Die Teilnehmer analysieren echte Unternehmen, bauen ihre Modelle und präsentieren ihre Ergebnisse. Die Diskussionen in diesen Sessions sind oft genauso wertvoll wie der formale Unterricht.

  • Fallstudien mit echten Unternehmen Wir nutzen aktuelle Geschäftsberichte und Marktdaten, keine vereinfachten Lehrbuchbeispiele. Das macht die Arbeit komplexer, aber auch relevanter.
  • Peer-Review-Prozess Teilnehmer tauschen ihre Modelle aus und geben sich gegenseitig Feedback. Das schärft den Blick für häufige Fehler und alternative Ansätze.
  • Iteratives Lernen Niemand baut beim ersten Versuch ein perfektes Modell. Wir ermutigen zum Experimentieren und Überarbeiten – so wie es in der echten Praxis auch läuft.

Für wen eignet sich unser Ansatz?

Die meisten unserer Teilnehmer haben bereits erste Berührungspunkte mit Finanzanalyse – sei es durch ein Studium, erste Berufserfahrung oder eigenständiges Lernen. Sie suchen nach strukturiertem Wissen, das ihnen hilft, ihre Fähigkeiten auf das nächste Level zu bringen.

Typischerweise arbeiten sie in oder streben an:

  • Equity Research und Analyse Analysten, die ihre Bewertungsmodelle verbessern und ihre Empfehlungen fundierter begründen möchten.
  • Corporate Finance Mitarbeiter in Finanzabteilungen, die an Budgetierung, Planung oder strategischen Projekten arbeiten.
  • Investment Banking Einsteiger oder Quereinsteiger, die ihre Excel-Skills und ihr Verständnis für M&A-Bewertungen ausbauen wollen.
  • Private Equity und VC Professionals, die Investitionsentscheidungen treffen oder bewerten und ihre Due-Diligence-Fähigkeiten vertiefen möchten.

Wir erwarten keine jahrelange Erfahrung, aber eine gewisse Vertrautheit mit Finanzberichten und grundlegenden Excel-Kenntnissen sind hilfreich. Der Kurs ist anspruchsvoll, und die besten Ergebnisse erzielen Teilnehmer, die bereit sind, auch außerhalb der Sessions Zeit zu investieren.

Interaktive Diskussion über Bewertungsansätze in Gruppensession